Kap. 2 Die acht Kompetenzniveaus Falle 248 Wörter

Niveaufalle: DigComp misst Kompetenz, nicht die Berufsbezeichnung

Die DigComp-Niveaus bewerten nachgewiesene Handlungen, nicht den Status. Ignorieren Sie die Rolle, unterstreichen Sie das Verb und ordnen Sie die Handlung anschließend der Niveaubeschreibung zu.

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Die Niveaufalle bedeutet Folgendes: DigComp ist keine Rangordnung vom unerfahrenen Nutzer bis zum IT-Chef. Es handelt sich um eine Reihe von Kompetenzbeschreibungen. Eine Person kann in einem Bereich fortgeschrittene und in einem anderen grundlegende Kompetenzen besitzen. „Entwickler“, „Führungskraft“, „Assistenzkraft“ oder „Auszubildender“ sind daher nur Hintergrundinformationen, bis das Szenario beschreibt, was die Person tatsächlich tut. In der Prüfung kann eine beeindruckende Berufsbezeichnung dazu verleiten, die Kompetenz zu hoch einzustufen, oder eine schlichte Berufsbezeichnung dazu, sie zu niedrig einzustufen.

Gehen Sie zuerst von den Verben aus. Markieren Sie die Handlung: Anweisungen befolgen, ein Tool auswählen, einen Arbeitsablauf anpassen, anderen helfen, eine neue Lösung entwerfen, Risiken bewerten oder Verbesserungen leiten. Niedrige Niveaus sind meist durch Hilfe, Routine und klare Anweisungen gekennzeichnet. Mittlere Niveaus zeichnen sich durch selbstständige Auswahl und Anpassung aus. Hohe Niveaus umfassen komplexe Situationen, die Anleitung anderer, Innovation oder die Lösung noch nicht definierter Probleme. Wenn eine Antwortmöglichkeit besagt, das Niveau sei „hoch, weil die Person in der IT arbeitet“, verwerfen Sie sie, sofern die Handlung dies nicht belegt.

Schneller Trick für Multiple-Choice-Fragen: Fragen Sie „Könnte eine Person, die nicht in der IT arbeitet, dies tun?“ Falls ja, kann die Rolle nicht der Grund sein. Fragen Sie anschließend: „Könnte eine IT-Fachkraft daran scheitern?“ Falls ja, ist die Berufsbezeichnung erneut irrelevant. Beispiel: Ein Datenbankadministrator, der lediglich Passwörter zurücksetzt, zeigt möglicherweise Routinekompetenz; eine Registraturkraft, die eine Ordnerstruktur, Berechtigungen, Aufbewahrungsregeln und Anleitungen für das Personal neu gestaltet, weist möglicherweise eine höhere Kompetenz im Informationsmanagement auf. Bewerten Sie das Verhalten, nicht das Etikett.

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