Prüfen Sie die Lizenz, bevor Sie Bilder wiederverwenden
Prüfen Sie die Lizenz, die erlaubten Nutzungsarten, die Anforderungen an die Namensnennung, die Änderungsrechte und die Glaubwürdigkeit der Quelle. Kostenlos anzusehen bedeutet nicht, kostenlos wiederzuverwenden.
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Bevor Sie ein Bild in Schulungsmaterialien wiederverwenden, müssen Sie anhand seiner Lizenz prüfen, was erlaubt ist. Die Lizenz gibt an, ob Sie das Bild für kommerzielle oder nicht kommerzielle Zwecke verwenden dürfen, ob Sie den Urheber nennen müssen und ob Sie das Bild verändern dürfen. Ein häufiger Fehler besteht in der Annahme, ein im Internet kostenlos abrufbares Bild dürfe auch kostenlos wiederverwendet werden; das ist falsch. Suchen Sie stets nach einer Creative-Commons- oder vergleichbaren Lizenz. Wenn keine vorhanden ist, gehen Sie davon aus, dass alle Rechte vorbehalten sind.
Um Fallen zu vermeiden, denken Sie daran, dass die Namensnennung auch bei kostenlosen Lizenzen nicht optional ist; Sie müssen den Urheber und die Art der Lizenz nennen. Prüfen Sie außerdem, ob die Lizenz Änderungen erlaubt – einige Lizenzen verlangen, dass Sie sämtliche Änderungen unter denselben Bedingungen weitergeben. Wenn es sich bei der Quelle um einen persönlichen Blog oder eine unbekannte Website handelt, überprüfen Sie deren Glaubwürdigkeit, bevor Sie der Lizenz vertrauen. Ein schneller Ausschlusstipp: Wenn die Lizenz „nicht kommerziell“ vorschreibt, dürfen Sie das Bild weder in kostenpflichtigen Schulungsmaterialien noch in gewinnorientierten internen Unternehmenskursen verwenden.
Als kurze Merkhilfe dient das Akronym LARM: Lizenz, Attribution (Namensnennung), Rechte (Änderung) und Quelle. Gehen Sie vor der Verwendung eines Bildes diese vier Punkte in weniger als 30 Sekunden durch. Wenn einer davon fehlt oder unklar ist, verwenden Sie das Bild erst wieder, nachdem Sie die Frage geklärt haben.
Was müssen Sie prüfen, bevor Sie ein Bild in Schulungsmaterialien weiterverwenden?
Lizenz, zulässige Nutzungsarten, Anforderungen an die Quellenangabe, Bearbeitungsrechte und Glaubwürdigkeit der Quelle.