Vier DigComp-Stufen: von Grundlagen bis hoch spezialisiert
Grundlagen, Mittelstufe, Fortgeschritten und Hoch spezialisiert – die Falle besteht darin, diese vier Stufen mit den acht nummerierten Niveaus zu verwechseln.
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Der DigComp-Rahmen fasst seine acht Kompetenzniveaus in vier übergeordneten Stufen zusammen: Grundlagen (Niveaus 1 und 2), Mittelstufe (Niveaus 3 und 4), Fortgeschritten (Niveaus 5 und 6) und Hoch spezialisiert (Niveaus 7 und 8). Jede Stufe umfasst zwei aufeinanderfolgende Niveaus. „Grundlagen“ ist daher nicht mit Niveau 1 allein gleichzusetzen, sondern umfasst sowohl das Abrufen grundlegender Kenntnisse als auch die Ausführung einfacher Aufgaben. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass die Stufen einen allgemeinen Fähigkeitsbereich beschreiben, während die Niveaus konkrete Abstufungen innerhalb dieses Bereichs bezeichnen.
Um beides nicht zu verwechseln, stellen Sie sich die Stufen wie Schulabschnitte vor (Grundlagen = Grundschule, Mittelstufe = Sekundarstufe, Fortgeschritten = Abiturstufe, Hoch spezialisiert = postgraduales Studium), während die Niveaus den einzelnen Schuljahren entsprechen. Ein häufiger Prüfungstrick besteht in der Frage, zu welcher Stufe Niveau 5 gehört; die Antwort lautet „Fortgeschritten“ und nicht „Mittelstufe“. Ein weiterer Hinweis: Die Bezeichnungen der Stufen kommen in den Beschreibungen der nummerierten Niveaus nie vor. Wenn in einer Frage also „Niveau 3“ und „Mittelstufe“ aufgeführt werden, gehören sie zusammen.
Prüfen Sie sich selbst, indem Sie die Stufen der Reihe nach aufsagen und anschließend die beiden jeweils enthaltenen Niveaus nennen. Als schnelle Merkhilfe können Sie das Akronym GFMH verwenden: Grundlagen, Mittelstufe, Fortgeschritten, Hoch spezialisiert. Wenn Sie jede Stufe ohne Zögern dem richtigen Niveaupaar (1–2, 3–4, 5–6, 7–8) zuordnen können, beherrschen Sie diese Karte.
Wie lauten die vier klassischen DigComp-Kompetenzstufen?
Grundlegend, Mittelstufe, Fortgeschritten und Hoch spezialisiert.