Schlussfolgerung und Deduktion
25%Ziehen Sie logische Schlüsse, die zwingend aus dem Text folgen — gehen Sie einen Schritt über das hinaus, was ausdrücklich dasteht.
Dieses Konzept verstehen
Schlussfolgerungsfragen verlangen, zwei oder mehr Fakten aus dem Text zu verknüpfen, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das nicht ausdrücklich genannt wird. Der Schluss muss ZWINGEND folgen — nicht nur wahrscheinlich. Wenn im Text steht „Verordnung X gilt für Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten" und „Unternehmen Y hat 312 Beschäftigte", lautet die gültige Schlussfolgerung, dass Unternehmen Y unter Verordnung X fällt. Distraktoren gehen eine Schlussfolgerung zu weit.
Geeignete Strategie
- Eine gültige Schlussfolgerung ergibt sich zwingend aus dem Text — nicht nur plausibel
- Achten Sie auf Optionen, die zwar vernünftig klingen, aber eine Annahme zu viel hinzufügen
- Wenn Sie zwei aufeinanderfolgende Gedankensprünge benötigen, ist die Schlussfolgerung vermutlich ungültig
- Die richtige Antwort ist immer die vorsichtigste, minimalste Schlussfolgerung
Beispiel
Im Text steht: "Alle EU-Verordnungen gelten unmittelbar in den Mitgliedstaaten" und "Der Digital Markets Act ist eine EU-Verordnung." Gültige Schlussfolgerung: "Der DMA gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten." Ungültig: "Alle Mitgliedstaaten haben den DMA umgesetzt" (geltend ≠ umgesetzt).