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EU-Wissen

Gesetzgebungsverfahren

Fragen zur Entstehung von EU-Rechtsvorschriften: ordentliche und besondere Gesetzgebungsverfahren.

Überblick

Fragen zu den Gesetzgebungsverfahren prüfen Ihr Verständnis davon, wie EU-Recht entsteht. Das ordentliche Gesetzgebungsverfahren (Mitentscheidung) kommt bei den meisten Rechtsvorschriften zur Anwendung, wobei Parlament und Rat als Mitgesetzgeber fungieren. Besondere Verfahren sowie Zustimmungs- und Anhörungsverfahren gelten in bestimmten Politikbereichen.

Was geprüft wird

  • Schritte des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens (erste Lesung, zweite Lesung, Vermittlungsverfahren)
  • Rollen von Kommission, Parlament und Rat bei der Gesetzgebung
  • Arten von EU-Rechtsakten: Verordnungen, Richtlinien, Beschlüsse
  • Besondere Gesetzgebungsverfahren und ihre Anwendungsbereiche

Tipps zur Vorbereitung

  • Die Kommission besitzt das Initiativmonopol – nur sie kann Rechtsvorschriften vorschlagen (mit einigen Ausnahmen)
  • Verordnungen gelten unmittelbar; Richtlinien müssen in nationales Recht umgesetzt werden
  • Die meisten Rechtsvorschriften werden in erster Lesung durch informelle Triloge angenommen
  • Anhörungsverfahren: Der Rat entscheidet nach Anhörung des Parlaments allein (wird in den Bereichen Steuern und Wettbewerb angewandt)

Die Vorbereitung erfordert strukturiertes EU-Wissen

Diese Testkategorie setzt ein breites Verständnis der EU-Institutionen, Verträge, Verfahren und Politikbereiche voraus. Unsere EU-Wissensdatenbank deckt alle 22 von EPSO geprüften Themenbereiche ab.

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